drei, der guten dinge sind…

January 19th, 2010

1. Das Wortpaar ‘phlegmatische Bäckereiimperiumserbe‘ aus diesem Artikel hier: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,671696-5,00.html
Das Lesen liess mich mehr als einmal schmunzeln.

2. Der Songtext zu Death Cab for Cuties ‘Title and Registration‘: http://www.azlyrics.com/lyrics/deathcabforcutie/titleandregistration.html
Allein schon der Beginn mit ‘The glove compartment is inaccurately named…‘ versüsste mir den Heimweg von der U-Bahn-Station Seckbacher Landstrasse.

3. Das Facebook keinen “Dislike”-Button am Start hat. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Usern, die anscheinend nichts sehnlicher wünschen als einen beherzten Klick auf “Gefällt mir nicht” machen zu können.
Da atme ich mal tief ein und aus und denke mir, dass ich schon genug Gepiense an den Kopf geschmissen bekomme. Ich rocke gerne durch ein Heile-Welt-Facebook.

Und Bild Online schiesst dann leider in schöner Regelmäßigkeit den Vogel ab.
Heute im Umfeld von Haiti-Nachrichten dann die Überschrift: “Armut in der EU – Jeder vierte Deutsche kann sich keinen Urlaub leisten”. http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/19/armut-in-der-eu-und-in-deutschland/jeder-vierte-deutsche-kann-sich-keinen-urlaub-leisten.html
Mann, mann, mann….

#gruentracker: air – tropical disease


eiderdauspod

January 12th, 2010

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Zwei Anmerkungen gleich zu Beginn. A) Keine Diskussionen über Apple und Stockholmsysndrom. B) Und auch bitte nicht anfangen mit Itunesgebashe.
Vor einiger Zeit bugsierte ich meinen wirklich ausdauernd benutzen IPod Nano ins technische Jenseits, da meine – wenn auch kaum vorhandene – Arschbacke mehr Newton mit sich trug, als das zarte Display auszuhalten vermochte.
Ein erster Blick in diverse Onlineforen, Ebayauktionen und Angebote von IPod-Reparaturanbietern ließ mich arg enttäuscht zurück. Zu teuer, zu sinnlos. 60 Euro zu zahlen, um seinen alten Pod wieder zusammenbasteln zu lassen ist keine Option. Der neue gefällt mir nicht so wirklich, die breite Form der 3. Generation spricht mich mehr an. Und auch zu teuer irgendwie.
Letzte Woche habe ich dann doch durch Zufall nach drei oder vier Monaten ein Ebayangebot gefunden, wo das Display nur 11.95 kostete. Noch mal 4,95 für die Öffnungstools dazu und – heureka – ich hab’s tatsächlich geschafft. Zwar habe ich mit meinem grenzenlosen Feingefühl das Backplate so verbogen, dass ich nun nicht mehr das kantenlose Finish geniessen kann und ein kleiner Streifen silbernen Gaffatapes auf der Rückseite pappt, aber das Gerät funktioniert wieder.
Und nach Nutzen meines Telefons und diversen anderen Playern kann ich nun endlich wieder mein Musikbewertungsprojekt weiter führen.

#gruentracker: coheed & cambria – the rest will follow

das erste mal

December 19th, 2009

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Nicht das Bügeln. Sondern das Bügeln von Gardinen. Samstage und das Streben nach sinnhaftem Tun. Die Zeit nicht allein mit Glotze, Laken oder dem Hüpfen von Frühstück zu zweitem Frühstück diversen Zwischen- und Hauptmahlzeiten und schliesslich Mitternachtsabsturz verbringen.
Es gibt doch noch so viel zu tun. Es gibt immer irgendetwas zu tun. Und heute waren es die Gardinen. Das erste Mal in meinem Leben bügelte ich eine Gardine. Was hat das alles zu bedeuten?

#gruentracker: evan dando – the outdoor type

nieeinkolausi

December 8th, 2009

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Dieses Bild verursacht schwere Störungen an eurem Sehnerv. Aber mangels aktuellen Bildmaterials muss diese alte Socke nun herhalten.
Wir haben am 2009er Nikolaus das 2008er Geschenk eingelöst und waren beim Sushi Kurs. Die Wirtschaftskrise macht auch hier nicht halt. Konnte man früher laut Aussagen vertrauenswürdiger Quellen Massen an selbstgemachten Makis, Nigiris und Rolls mit nach Hause schleppen so bekamen wir gleich zu Anfang verkündet, dass wir nun maximal drei Plastikboxen der Standardgröße pro Person füllen dürften. Das reicht am Ende dann zwar immer noch für eine Unmenge Sushi für einen selbst, aber die Strategie diesen Kurs zu absolvieren um danach die nächste Party cateringtechnisch zu versorgen sollte man besser noch einmal überdenken.
Das Rollen und Probieren macht durchaus Spass, allerdings blieb die Weitergabe von Informationen ein wenig hinten dran. Ich hätte mir mehr Tipps zum Fischkauf, Behandlung, Verarbeitung, etc… gewünscht. Ich kann also nicht wirklich sagen, ob man den Kurs weiterempfehlen sollte. Auf jeden Fall nur direkt buchen… dann kriegt man es etwas günstiger und nicht auf Gutscheinverwerter a la Jollydays oder my-days ausweichen. Auch wenn dort der Vorteil besteht, nicht direkt einen Termin vereinbaren zu müssen.

#gruentracker: buffalo tom – the bus

repickup

November 30th, 2009

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Gesternvorgesternundgestern verlief so, wie es früher häufiger ablief. Es wurde lecker getafelt (Schöne Aussicht – deren Wiener Schnitzel wirklich sehr gut war) und wir liefen in ein Museum. Ins Dialogmuseum. Dialog im Dunkeln. Wir tranken Wein. Wir kauften ein. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und mit Freunden.
Das hat in letzter Zeit ein wenig nachgelassen. Wir können uns für das nächste Jahr schon einmal an die eigene Nase fassen und uns eingestehen, dass nicht immer die andere Seite so wenig anruft. Denn am Ende hängt’s ja immer nur daran.
So kehrt also langsam die Normalität ein. Ich war mal wieder im Robert und ich habe sogar die Muße hier etwas zu posten. Sollte Licht am Ende des Tunnels sein? Hoffentlich.

#gruentracker: the smiths – there is a light that never goes out

18 Euro

November 4th, 2009

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Erster Gedanke: kein Aufschnitt?

Zweiter  Gedanke: Der Orangensaft ist nicht “freshly squeezed”

Dritter Gedanke: Zum Glück muss ich das nicht zahlen

Vierter Gedanke: Fuck you Luxushotels!

#gruentracker: talk talk – living in another world

Lisboa 1

October 30th, 2009

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Die Lissabonwoche fängt heute am ersten Morgen prima damit an, dass ich an meinem Blackberry nicht die Zeitzone angepasst hatte. Bin also wie geplant um 07.00 Uhr geweckt worden – dann nach dem Duschen festgestellt, das Rasiergel vergessen zu haben – und kurz vor dem Verlassen des Zimmers die Uhr auf dem Sideboard gesehen: 06:45. Tja, was fängt man also mit der Stunde zuviel an? Blog schreiben zum Besipiel.
Von der Stadt wie zu erwarten noch nicht viel gesehen. Waren gesten mittags in einem Steakrestaurant am Fluss in Nähe der Ankunftshalle für die Fähre -> Portugalia. Was es mit dem Spiegelei auf dem Steak auf sich hat, finde ich noch raus. Selbst entschied ich mich für Knoblauch Reis mit Shrimps, aber insgesamt ehr mäßig.
Lecker hingegen der Inder in der Nähe unseres Hotels.
Das Hotel, in dem die Veranstaltung ist, hat den Charme eines alten sozialistischen Prunkbaus. Irgendwie alles zu dunkel, zu mächtig, zu braun. Zumindest in den Räumen, in denen ich bis jetzt war. Wobei der große Saal und das Restaurant ganz anders daherkommen.
Unser Schlafhotel liegt ca. 15-30 Minuten zu Fuss entfernt und obwohl mich das anfangs nicht gerade begeisterte bin ich jetzt froh. Das Sheraton Lisboa hat kürzlich erst renoviert und mein Zimmer gehört definitiv in die Top 5 aller Hotels in denen ich bis jetzt war.
Von der Badewanne aus kann ich locker auf den Fernseher schauen, beziehungsweise  durch die Glaswand auch vom Bett ins Bad linsen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Für die Dunkelmenschen gibt es ein elektrisch betriebenes Verdunkelungsrollo am Fenster. Silke und A. würden es begrüßen. Läßt man es herab ist es absolut dunkel.
Der Teppich ist geschmeidig und das gesamte Konzept inklusive der Gänge ist eine willkomene Abwechslung zu den traditionsreicheren Hotels dieser Klasse.
Der Hotelbar mit Panoramablick (ich glaube im Aufzug steht sogar Panoramabar) statteten wir abschliessend noch einen kleinen Besuch ab und mit dem üblichen Gin Tonic wurde der erste Tag beendet.
So und bevor das jetzt so klingt, als würde ich hier nur dekadent rumasseln: Die nächsten 5-6 Tage gibt es dann für uns immer um 05.15 ein kleines Früshtücksbuffet bevor wir dann ins andere Hotel rüberdüsen um zu arbeiten. Das ist früh… *gähn*

#gruentracker: gregor thresher – a thousand nights

weitermachen

October 27th, 2009

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Ich mach dann einfach mal weiter. Auch wenn man einen Satz normalerweise nicht unbedingt mit “Ich” anfangen sollte – schlechter Stil und so. Ist aber egal. Den Stil muß ich mir erst einmal wieder erarbeiten.
Die Realzeitkommunikation auf Facebook und Twitter hat mich ein wenig korrumpiert. Dann treffe ich auf Parties gute Freunde, die mich ermutigen doch diese Seite nicht einknicken zu lassen.
Was mir bei den oben genannten Seiten abgeht, ist die schlichte Tatsache, dass schon 3 Tage sich anfühlen können, als sei man drei Wochen weggewesen.
Wer nicht gerade aufgrund seines Jobs, IPhones oder anderer Umstände ständig online ist, sondern nur alle paar Tage einloggt, erstickt unter einer Lawine von Meldungen.
Macht ein eigener Blog heute überhaupt noch Sinn? Nimmt sich noch irgendjemand die Zeit einen Eintrag zu lesen, der nicht innerhalb von 20 Sekunden überflogen ist? Werden wir ja sehen.
Doch für so ein Projekt wie “Tunneln” oder die Mixe ist ein Archiv wie dieses Hier immer noch die erste Wahl und notwendig.

Gibt es nicht so eine Theorie über “Entschleunigung” als Gegenbewegung zum Rumgehetze, dem man ständig begegnet? Mal gucken.
Nachtrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung
Das Foto zeigt die neue Schranktürbespannung. Simple Pax Ballstad Türen mit Stoff überzogen und massenweise Tackerei befestig. Die Porzellan/Ton-Knöpfe sind aus dem Laden am Eschenheimer Turm, der auch Räucherstäbchen und so verkauft. Wenn’s dann mal ein IKEA-Buch zum Paxschrank gibt, dann bewerben wir uns. Vielleicht bekommen wir ja ‘n Hot Dog umsonst…

#gruentracker: massive attack – 100th window

summ summarum

October 7th, 2009

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Auch nach dem 15ten Versuch gelingt es mir nicht ein annähernd schönes Foto der Küche zu machen. Fotofähigkeiten gehören nicht zu meinem Repertoire. Aber Mängel sind so und so gerade mein täglich Brot. Habe heute pappnasigerweise gemerkt, dass ich gestern den Inhalt von zwei Briefen vertauscht habe, so dass der eh schon schmale Verdienst von zwei verkauften Spielen nun wohl ganz aufgezehrt wird. Mal ganz abgesehen von dem Hin- und Hergeschicke. Mangel an Sorgfältigkeit. Die bei A. jahrelang unversehrt gebliebene Kommode mit Glanzoptik präsenstiert nach gerade mal zwei Wochen Standplatz neben meiner Bettseite die ersten Kratzer. Erneut Mangel an Sorgfältigkeit und Achtsamkeit.
Es bringt keinen sonderlichen Spass mich selbst zu kritisieren, also lobhudele ich lieber noch einmal die Küche. Summ summ, da ist sie nun also eingebaut die Bienenarbeitsplatte. Ich schätze wir wären der Hit für jedes Kinderplätzchenbacken.

#gruentracker: bee gees – stayin’ alive

menschplatt

October 1st, 2009

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Da die Küche noch nicht so ganz für das Fotofinish hergerichtet ist, muss dieses Mal das Wohnzimmer herhalten. Es ist schon erstaunlich, wie sehr Wohnqualität und Heimgefühl durch eine Couch positiv beeinflusst wird. Saßen wir also in den letzten Wochen abwechselnd auf dem einzigen Pöang, während der andere auf dem Balkonstuhl weilen musste, können wir uns jetzt so richtig schön platt machen.
Die Segmüllerlieferer sparten nicht mit Seufzerei und Fluch, ich selbst schwitzte noch vorher und schlief schlecht, weil ich nicht sicher war, ob das Treppenhaus groß genug ist. Aber nun ist’s ja vorbei. Nächster dicker fetter Haken auf der Liste. Jetzt können wir nach Farben für die Wände gucken, Regale, Tische, etc…
Es sei denn wir schaffen’s überhaupt noch in die Vertikale, denn das Abschlaffen auf diesem Textilbauwerk hat seinen ganz eigenen entwaffenden Charme.

#gruentracker: sofa surfers – sofa rockers