Lisboa 1
Die Lissabonwoche fängt heute am ersten Morgen prima damit an, dass ich an meinem Blackberry nicht die Zeitzone angepasst hatte. Bin also wie geplant um 07.00 Uhr geweckt worden – dann nach dem Duschen festgestellt, das Rasiergel vergessen zu haben – und kurz vor dem Verlassen des Zimmers die Uhr auf dem Sideboard gesehen: 06:45. Tja, was fängt man also mit der Stunde zuviel an? Blog schreiben zum Besipiel.
Von der Stadt wie zu erwarten noch nicht viel gesehen. Waren gesten mittags in einem Steakrestaurant am Fluss in Nähe der Ankunftshalle für die Fähre -> Portugalia. Was es mit dem Spiegelei auf dem Steak auf sich hat, finde ich noch raus. Selbst entschied ich mich für Knoblauch Reis mit Shrimps, aber insgesamt ehr mäßig.
Lecker hingegen der Inder in der Nähe unseres Hotels.
Das Hotel, in dem die Veranstaltung ist, hat den Charme eines alten sozialistischen Prunkbaus. Irgendwie alles zu dunkel, zu mächtig, zu braun. Zumindest in den Räumen, in denen ich bis jetzt war. Wobei der große Saal und das Restaurant ganz anders daherkommen.
Unser Schlafhotel liegt ca. 15-30 Minuten zu Fuss entfernt und obwohl mich das anfangs nicht gerade begeisterte bin ich jetzt froh. Das Sheraton Lisboa hat kürzlich erst renoviert und mein Zimmer gehört definitiv in die Top 5 aller Hotels in denen ich bis jetzt war.
Von der Badewanne aus kann ich locker auf den Fernseher schauen, beziehungsweise durch die Glaswand auch vom Bett ins Bad linsen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Für die Dunkelmenschen gibt es ein elektrisch betriebenes Verdunkelungsrollo am Fenster. Silke und A. würden es begrüßen. Läßt man es herab ist es absolut dunkel.
Der Teppich ist geschmeidig und das gesamte Konzept inklusive der Gänge ist eine willkomene Abwechslung zu den traditionsreicheren Hotels dieser Klasse.
Der Hotelbar mit Panoramablick (ich glaube im Aufzug steht sogar Panoramabar) statteten wir abschliessend noch einen kleinen Besuch ab und mit dem üblichen Gin Tonic wurde der erste Tag beendet.
So und bevor das jetzt so klingt, als würde ich hier nur dekadent rumasseln: Die nächsten 5-6 Tage gibt es dann für uns immer um 05.15 ein kleines Früshtücksbuffet bevor wir dann ins andere Hotel rüberdüsen um zu arbeiten. Das ist früh… *gähn*
#gruentracker: gregor thresher – a thousand nights






