Bin immer wieder erstaunt, mit welch überschwenglicher Verpackung kleinste Waren verschifft werden. Links: Das geöffnete Paket. Rechts: Der Inhalt.
Kommt zwar vom Größenverhältnis nicht ganz an den Spitzenreiter mit der Speicherkarte heran, die ich vor Jahren mal orderte, aber ist schon ordentlich.
Da hätte es ein kleiner Umschlag auch getan… abgesehen von dem Styroporwahnsinn.
#gruentracker: the marvelettes – please mr. postman
Durch den Schnee zur Phoenix-Halle. Denn dort warteten ein paar der Helden meiner Jugend auf mich.
Es gab damals eine Open Air Party irgendwo bei Dieburg vor 13 Jahren oder so. Jens P. alias Gaulboro spielte die Premiers Symptômes und ich war total geflashed. Innerhalb der nächsten Jahre kaufte ich mir dann alles, was ich an Vinyl in die Hände bekam. Die Platten und Cover zählen heute noch zu meinen Lieblingsstücken.
Dann kam irgendwann Moon Safari und überall wurde man mit den Songs überschwemmt. Doch selbst die Tatsache, dass von H&M, über ARD-Vorabendserien und allerlei Lifestylemagazinen eine Konsensplatte existierte, die vielleicht noch über die Kruder&Dorfmeister DJ-Kicks rausging, war mir egal. Ich liebte AIR.
Mit 10000Hz Legend wurden sie mir dann etwas fremd und auch die Virgin Suicides Episode ist nicht komplett mein Ding, aber mit Talkie Walkie ging’s wieder aufwärts und Pocket Symphony hat mich versöhnt. Love 2, das letzte Album ist zwar nicht der Überrrenner, aber ein paar Perlen gibt es auch hier wieder.
Umso froher war ich dann, als ich vor einem Vierteljahr entdeckte, dass AIR in Mainz spielen würden.
Das Setup war klein. Godin, Dunckel und ein Drummer. Zusammen präsentierten sie die typisch französische Frisurdominanz und Entspanntheit. Und dass Nicolas Godin eine frappierende Ähnlichkeit mit Christian Löbig hat, war mir vorher auch nicht bewusst.
Ich hatte mich schon oft gefragt, wie viele der Instrumente die beiden eigentlich selbst einspielen und nachdem ich jetzt den typischen AIR-Bass auch live erleben konnte, bin ich noch ein bisschen mehr Fan.
Die Setlist liess so gut wie keine Wünsche offen. Klar war, dass einige meiner Lieblingssongs mit Gastsängern/innen aufgenommen wurden und die kann man schlecht nachmachen. Daher fielen einige von Vornherein weg.
Leider, leider fehlten auch Sexy Boy und Kelly Watch The Stars nicht… die zwei Songs, auf die ich überhaupt nicht klar komme. Auch wenn es mit die größten Hits waren.
Die Videoanimationen und das Licht waren reduziert aber verfehlten ihren Effekt nicht. Das kommt auf dem Video vielleicht nicht so ganz rüber.
Apropos… anbei noch ein kleines Video mit drei Songs, die einen ungefähren Eindruck vermitteln, wie das Ganze so war.