Archive for the ‘micke’ Category

mainzsafari

Tuesday, February 2nd, 2010

Durch den Schnee zur Phoenix-Halle. Denn dort warteten ein paar der Helden meiner Jugend auf mich.
Es gab damals eine Open Air Party irgendwo bei Dieburg vor 13 Jahren oder so. Jens P. alias Gaulboro spielte die Premiers Symptômes und ich war total geflashed. Innerhalb der nächsten Jahre kaufte ich mir dann alles, was ich an Vinyl in die Hände bekam. Die Platten und Cover zählen heute noch zu meinen Lieblingsstücken.

Dann kam irgendwann Moon Safari und überall wurde man mit den Songs überschwemmt. Doch selbst die Tatsache, dass von H&M, über ARD-Vorabendserien und allerlei Lifestylemagazinen eine Konsensplatte existierte, die vielleicht noch über die Kruder&Dorfmeister DJ-Kicks rausging, war mir egal. Ich liebte AIR.
Mit 10000Hz Legend wurden sie mir dann etwas fremd und auch die Virgin Suicides Episode ist nicht komplett mein Ding, aber mit Talkie Walkie ging’s wieder aufwärts und Pocket Symphony hat mich versöhnt.
Love 2, das letzte Album ist zwar nicht der Überrrenner, aber ein paar Perlen gibt es auch hier wieder.

Umso froher war ich dann, als ich vor einem Vierteljahr entdeckte, dass AIR in Mainz spielen würden.
Das Setup  war klein. Godin, Dunckel und ein Drummer. Zusammen präsentierten sie die typisch französische Frisurdominanz und Entspanntheit. Und dass Nicolas Godin eine frappierende Ähnlichkeit mit Christian Löbig hat, war mir vorher auch nicht bewusst.
Ich hatte mich schon oft gefragt, wie viele der Instrumente die beiden eigentlich selbst einspielen und nachdem ich jetzt den typischen AIR-Bass auch live erleben konnte, bin ich noch ein bisschen mehr Fan.

Die Setlist liess so gut wie keine Wünsche offen. Klar war, dass einige meiner Lieblingssongs mit Gastsängern/innen aufgenommen wurden und die kann man schlecht nachmachen. Daher fielen einige von Vornherein weg.
Leider, leider fehlten auch Sexy Boy und Kelly Watch The Stars nicht… die zwei Songs, auf die ich überhaupt nicht klar komme. Auch wenn es mit die größten Hits waren.

Die Videoanimationen und das Licht waren reduziert aber verfehlten ihren Effekt nicht. Das kommt auf dem Video vielleicht nicht so ganz rüber.
Apropos… anbei noch ein kleines Video mit drei Songs, die einen ungefähren Eindruck vermitteln, wie das Ganze so war.

gruentracker: air – missing the light of the day

the warmest boy alive

Tuesday, April 14th, 2009

wba

DiscOstern. Ein ganz unerwartet verlaufenes Osterwochenende. Das Grillen auf der 1a Dachterrasse mit Main- und Skylineblick zog sich bis in die kühlen Nachtstunden. Merke: Eine Jacke oder ein Pulli mehr, hätte die Tasche auch nicht untragbar gemacht.
Der Sonntag war mit The Whitest Boy Alive ja schon vorgemerkt, dass auf den Mousonturm auch noch die Aftershow-Party folgen würde, erfuhr ich aber erst am Freitag, bei einer kurzen Stippvisite im Hafen 2.
Zu Essen gab es reichlich und durch die Journalgutscheine auch einigermassen günstig. Den Lachs mit Sobanudeln im Mosch Mosch kann ich nur empfehlen. Ebenso – obwohl ich wirklich kein Burgerkenner/freund/konsument bin – ist derselbige im Towers am Eschenheimer Tor nicht zu bemäkeln. Lecker das.
Tja, und das Konzert. Ich kann nicht komplett unbeeinflusst sprechen, denn es war einfach gnadenlos zu heiss im Mousonturm. Nachdem ich die Vorband und die ersten 20 Minuten noch aushielt, konnte ich einfach nicht mehr und bin einmal vor die Tür. Foll verschwitzt. Der Rückweg in die Menge – unmöglich. Also den Rest von der Empore hinter dem Mischpult gesehen. Dort war der Sound am Ende hin auch knackig (anfangs fand’ ich es ein bisschen lasch. Da hatte die Vorband mehr Druck) aber natürlich fehlte die wogende Crowd, die es allerdings ein paar Reihen vor mir in ausreichender Menge gab. Die Stimmung war knorke, die Band hatte Spass und es ist auch lustig, wenn dann den jungen Fans erst mal erklärt werden muss, das Gipsy Woman, You Don’t Know Me und Show Me Love Cover sind. Hehe. Wir werden langsam erwachsen, wie D. mir am Freitag sagte.
Alles in allem war’s dufte, aber das nächste Mal könnten ruhig 150 Leute weniger da sein. Frag mich langsam echt, wie das war, als noch geraucht werden durfte.
Die Aftershowparty im Ostbahnhof war dann leider viel zu früh viel zu voll, so dass keiner mehr mit mir warten wollte, oder sich entmutigt zu anderen Orten aufmachte. Ist ja auch irgendwie etwas bekloppt, wenn am Anfang 2/3 der Gäste gar nicht auf dem Konzert war, sondern einfach so hinging. Naja. Später ging’s dann einfacher, aber leider zu spät.
Tanzen konnte man, auch wenn so mittendrin  die Musik ein wenig die Eier verloren hatte.
Ostern 2009. Viel Disco. Viel Wärme. Viel gesehen. Sogar mit A. am Main gewesen… was wir schon seit Ewigkeiten vorhatten.
Eigentlich könnte es über den Sommer gerade so weiter gehen.

#gruentracker: les negresses vertes – cest pas la mer a boire

zweisternzwist

Saturday, December 13th, 2008

frame hat seine Musiksammlung getaggt. Saint Simon seine importierten CDs in Kategorien eingeteilt.
Und ich hadere mit den Zweisternern.
Ja, die kleinen fiesen Zweisterner, die mir das ITunes-Bewertunssystem aufzwingt.
Während sich Einschätzungen von * = löschen, grauenhaft und ****/***** = gruen leicht erklären schwimme ich beim Durchforsten der Songs und Alben bei der Vergabe von den zwei Sternen. Nicht schlecht genug, damit ich sie sofort verdammen kann, aber auch nicht wirklich so gut, dass sie einen Dreier verdienten und somit nicht mehr ohne weiteres geskippt werden.
Erschreckenderweise befinden sich die üblen Dinger in der Gesamtheit aller bis jetzt geschafften Tracks erheblich in der Überzahl. Was also tun? Lieber gleich löschen… oder noch mal anhören?
Platzprobleme sind es ja nicht, aber ich habe irgendwie kein Bock, Ballast mit zu schleppen.
Gut, denkt ihr euch, wenn er sonst keine Probleme hat…

#gruentracker: morrissey – suedehead

gonzo gone wild

Wednesday, November 26th, 2008

Gestern abend ging’s zu Gonzales in den Mousonturm. War eigentlich als Geburtstagsgeschenk für Bianca gedacht, aber die liegt dummerweise gerade flach.
Hatte mir das Konzert schon seit Längerem angemarkert, denn nach dem Jamie Lidell Konzert mit Gonzales am Piano war mit einem amüsantem Konzert zu rechnen.
Zwar gefällt mir nicht alles Material von ihm, aber seine Persönlichkeit an sich rechtfertig schon den Erwerb einer Karte.
Noch mit gemischter Erwartung harrte ich der Dinge und knappe 2 Stunden, Zugaben, Zaubertricks, Publikumeinbeziehen und eine gute Handvoll Scherze war ich glücklich und unbeschwert.
Was auch immer aus der Clique um Mocky, Gonzo, Jamie und wasweissich wer noch dazu gehört kommt, ist immer wieder ein Gegenentwurf zum “Bandtum” mancher Alternativcombo.
Wer sich selbst nicht zu ernst nimmt, und sich nebenbei keiner Kritik an der Glaubwürdigkeit und musikalischen Könnens messen muss, kann auch einfach mal ein Konzert geben, das einfach Spass macht.
Das Publikum dankte es dem Ensemble mit frenetischem Ausrasten und deftigem Jubel.
Highlights waren für mich auf jeden Fall die Version von “Dot” vom Solo Piano Album und wider Erwarten “So called party over there” von der Presidential Suite… allein das vom Gitarristen gesungene Star Trek Theme in dem Titel war genial.
Als der Schweiss schon in Boxerfontänen aus den Haaren der Musiker des Letogether Ensembles spritzte begab sich Chilly Gonzales auch noch ins Publikum, um Fotos von sich machen zu lassen. Standesgemäße Rückkehr auf den Schultern eines Gastes zur Bühne inbegriffen.
Ich werde mal sehen, wann die Zeit da ist, die Videoschnippsel zu einem Film zu verbinden.

#gruentracker: gonzales – map of the world

melt! 2008 reprise

Thursday, August 7th, 2008

Abgesehen von den Fotos die ihr unter der “Feiern” Kategorie ab jetzt finden könnt, gibt es auch endlich das Video… Holt schon mal das Popcorn und etwas zu Trinken, denn es dauert seinen ca. 20 Minuten.

Auftritte von Zoot Woman, Peter Licht, Roisin Murphy, Franz Ferdinand, Björk, Hot Chip und ein paar Snippets.

Viel Spass

#gruentracker: dmx krew – bump to the beat

nas(c)hen

Tuesday, April 1st, 2008

http://www.mtv.de/videos/17029844

Weeeeee :)

tanzwut

Thursday, March 6th, 2008

Eine neue Reihe wird gestartet. Textzeilen, die so dämlich sind, dass jeglicher Tanzwille abgetötet wird und ich mich schurstracks von der Tanzfläche entferne.

Heute:  Asle – Hifi is dead

achtung… jetzt müsst ihr stark sein…

hifi is dead
hifi is sooo dead
take your digital shit
and get rid of it

Mir ist schlecht…

 #gruentracker: jamie cullum – photograph

kaffeelien

Wednesday, February 27th, 2008

alien

Was ist das Jesusgesicht auf dem Leichentuch gegen den einzig wahren Beweis der Existenz weiterer Lebensformen in meinem Kaffee?
Ungeachtet dieses extraterrestrischen Besuchers im aufgeschäumten Proteinbassin bin ich begeistert. Begeistert von britischer Musik. Auch wenn ich Sir Paul McCartneys Ausruf bei den Brit Awards, dass eben jene Musik die beste der Welt sei, etwas übertrieben heimatsverklärend fand.
Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass zu meinen liebsten und in den letzten Jahren auch überrraschendsten Bands sehr viele von der Insel zählen.
Nach den Brit Awards, gegenüber denen der Echo so ähnlich abschneidet wie der Jügesheimer Faschingsumzug zum Karneval in Rio, habe ich kurzerhand die wichtigsten Preisträger angehört und bin wie bereits gesagt begeistert.
Und ich empfehle neben Mark Ronsons “Version” unbedingt Kate Nashs “Made of Bricks”… inklusive einem Lovesongtext, der genial ist.

#gruentracker: kate nash – foundations