im museum
Wednesday, July 30th, 2008
Bild ganz ungeniert geklaut von: http://orang-magazin.blogspot.com/2007/05/sascha-hommer-in-der-frankfurter.html
Ja, meine Güte. Ganz genau. Lasst sie endlich raus und setzt dieser Geschichte ein Ende.
Jetzt. nach Nuss-Nougat-Brötchen und Kaffee werde ich meine eigentlich ganz passable Laune dafür nutzen, endlich einmal wieder so richtig rumzumeckern. Jep. Im Aufenthaltsraum unserer Firma liegt täglich neben des Handelsblatts, der FAZ und der Financial Times auch die Frankfurter Rundschau.
In dieser findet sich seit längerem schon ein täglicher Comicstrip der sich “Im Museum” nennt. Erdacht und ausgearbeitet von Jan-Frederik Bandel uns Sascha Hommer.
Grundsätzlich bin ich bei Comic Strips schnell zu begeistern. Aber diese Serie macht mich fuchsteufelswild… Ich kann mich an nicht einen einzigen Strip erinnern, bei dem ich mal Schmunzeln musste, geschweige denn Lachen. Weder fand ich tiefsinnige Gedankenanstöße noch aufrüttelnde Momente.
Kann ja sein, dass mir Intellekt oder feinfühliger Humor fehlt. Die Frage, warum so ein unspannender Strip einen täglichen Platz in der FR bekommt, läßt mich aber nicht los.
Leider bin ich auch nach der Recherche nicht wirklich schlauer geworden. Zwar weiss ich über die Motivation und den Anspruch der beiden Macher mittlerweile Bescheid, denn das kann man hier nachlesen. Dass der Strip lange Zeit in einer Warmlaufphase war – geschenkt. Dass der Leser den Autoren Zeit geben muss, um die Personen und Charaktere einzuführen – gerne. Aber bei dem wichtigsten Punkt, da zitiere ich mal: “Dramaturgie und Komik eines täglichen Comics, die sich ja in vier Bildern entwickeln und auf eine Pointe kommen muss, kann überhaupt nur über die Figuren aufrecht erhalten werden.” – tja, in diesem Punkt haben die Macher ziemlich versagt.
Da geht’s mir wie den Teilnehmern des anscheinend wenig Interesse erweckt habenden Posts hier. … würde ich sie machen, würden mir die Sudokus wohl auch mehr Spass bereiten.
Vielleicht liegt’s einfach daran, dass Bandel und Hommer aus ihrer Ecke heraus zuviel Anspruch haben. Anspruch ist keine schlechte Sache an sich. Für einen täglichen Strip hätte auch die Maxime “Lustig sollte es mal mindestens sein!” jedoch auch gereicht.
Es ist auch deshalb Schade, da ich eine voreilige Meinung von dem Zeichner hätte haben können, dessen übriges Schaffen mehr als einen Blick wert ist. Ich empfehle also allen Interessierten “Im Museum” zu vernachlässigen und sich statt dessen Hommers Seite anzusehen.
Für unsere Dosis Schmunzeln schauen wir uns heute eine neue Folge von Garfield minus Garfield an.