speick

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Mag sein, dass ich mich hiermit nun als totaler Depp oute. Aber ich wusste tatsächlich nicht, dass es die gesamte Produktpalette der Firma Speickwaren nicht wie so viele andere Familienunternehmen den Namen des Gründers in sich trägt... sonder allein aufgrund der Auszüge aus der Speickpflanze, die in den Seifen, Deos und Cremes enthalten sind.
Jepp. Ich dachte immer es hätte vielleicht mal irgendwann einen Herrn Speick gegeben. Aber Pustekuchen. Der Kerl hieß Walter Rau und womöglich rührte meine Verwirrung daher, dass die Familie die weltexklusiven Rechte an der Gewinnung der unter Naturschutz stehenden Pflanze hat.
Hinzu kommt noch die Unsicherheit über Speick mit c und Speik ohne c.
Das ist schon alles gar nicht so einfach.
Immerhin. Man lernt jeden Tag hinzu und das war mein Aha!-Erlebnis für Sonntag.


Kölnisch Wasser

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Letzten Mittwoch war ich dann doch nach laaaanger Zeit endlich Anne besuchen. Meine liebe Mitbewohnerin der Friedrichstrasse in Offenbach, die zeitgleich mit meinem Transfer nach DUS ihren Weg zurück in die rheinische Heimat einschlug.
Neben einer wahrlich Robbie Williams liebenden Schwester, kundschaftete sie mir die berühmte ... äh... Strasse in Köön-Mühlheim, deren Name ich natürlich jetzt gerade vergessen habe.
Wat solls. Dort befindet sich ein türkisches Restaurant neben dem anderen. Türkische Süssigkeitenläden und alles was das orientalische Herz begehrt.
Leider hielt sich das Wetter arg bedeckt und im kleinen Nieselregen bei niedrigen Temperaturen rockt das Bier trinken am Rhein zwar schon, aber nicht mächtig.
Man hat von Annes PLätzchen einen schönen Blick auf Köln. Insbesondere bei dem Kölner Feuerwerksfest ist das eine prima Sache.
Mensch... der Urlaub macht sich auch in meiner Sprache bemerkbar... sehr sehr minimal.


weekender review


Ich hab' Urlaub. Also dehnte sich das Wochende dieses Mal gleich bis heute aus. Man kann getrost den Montag und Dienstag als verlängertes Wochenende zählen.
Samstag selbst war noch ein Ausruhtag, der sich schon am Freitag ankündigte. Fitsein ist etwas anderes. Ausklingen liessen A. und ich den Abend im Shisan, um unseren Journal Frankurt Gutschein einzulösen.
Damit waren wir nicht die einzigen Denn obwohl der Gutschein bis 30.6. einzulösen ging, und der Zeitraum locker 6-8 Wochen war, schienen noch einige mehr auf die Idee gekommen zu sein, gerade am letzten Tag dort aufzukreuzen.
Das Shisan selbst befindet sich in Bornheim in der Nähe der Berger Strasse. Highlight sind eigentlich die kleinen Holzschiffchen, die an der Bar entlang eines kleinen Wasserkanals entlangschwimmen und die einzelnen Sushi-Teller transportieren.
Da an diesem Abend das Wetter so dufte war, standen die Schiffe aber still und wir liessen uns draussen auf den Lederpolstern nieder.
Zwar entsprach der Gutschein mit "2 für 1" wieder einmal nicht ganz unserer Vorstellung, denn die Kombinationen waren ausgeklammert, aber trotzdem entschieden wir uns für drei sehr leckere Einzelspeisen, wobei ich insbesondere die Shark Eyes jedem empfehlen kann.
Für mich war's das erste Sushirestaurant, in dem ich war und ich war begeistert - auch wenn ich durch das Weglassen des Merretichs wohl eher zu den Sushibanausen gehöre.
Sonntag haderten und haderten wir mit dem Wetter um dann letztendlich doch noch um 15 Uhr die Haustür zuzuknallen, eine kleine Flasche Champagner zu köpfen und mit der Regionalbahn nach Hanau zu tuckern.
Zum Lovepark selbst kann ich im Nachhinein eigentlich nur sagen... wie schnell können fünf Stunden vergehen? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern wirklich jemals richtig lange getanzt zu haben. Allerdings sind nicht wenige dort nicht unbedingt wegen der DJs und der Musik da... sondern einfach nur zum Quatschen.
Wieder einmal das Lied von Snax gehört und durchaus eine nette Zeit gehabt, inklusive Treffen von Vincenzo und Nadja.
Als das Ganze um 22 Uhr zu Ende ging machte sich unsere kleine Gruppe auf die eindeutig fordernde Odysee Richtung Cocoon auf, wo die offizielle Afterpartyparty startete. Hier gibt es auch Bilder.
Wir hielten durch bis das Licht anging und nahmen ein Taxi nach Hause.
Apropos Türe zuknallen... am Dienstag war ich dann so intelligent mal wieder die Haustürschlüssel in der Wohnung zu vergessen. Dadurch jedoch immerhin festgestellt, dass es auch nette Schlüsseldienste gibt.
Ich empfehle jedem in solchen Fällen die Schlüsselzentrale zu kontaktieren.
Und wer ein duftes Rezept mit Zucchini, Karotten, Shrimps, Paprika und Kartoffeln will, dem kann ich jetzt durch meinen Kontakt zu einer 1a Köchin weiterhelfen.
Bin jetzt auch wieder ansprechbar und entschuldige mich auf diesem Weg für das lange Untertauchen.
Ahoi!°


falcoplan

A. sollte Recht behalten. Ich schleuderte noch vehement meinen Argwohn über die Behauptung in die Welt und in die Gesichter von ihr und frame.
Die Nachforschung hat jedoch ergeben, dass Xavier Naidoo tatsächlich eine Coverversion von Falcos Jeanny veröffentlicht hatte.
Zusammen mit Rea von Reamon. Das ist zwar für meinen Musikkosmos in dieser Konstellation noch immer eine wundersame Kollaboration, stimmt aber in jeglicher Hinsicht.
Am Rande, wenn schon der Naidoo ins Gespräch gebracht wird... also ich hüpfe da jetzt einfach über Xavier zu Moses Pelham und über das Hartreim Projekt zu den Fantas.
Deren Fornika hörte ich gestern auf dem Weg nach Königswinter über Köln-Mühlheim. Was ich bei Gelegenheit dann in einem anderen Post verwurschtel.
Frage mich eh ein wenig, ob ich nicht wieder ein paar Rezensionen zu der ein oder anderen Platte abtippern sollte.



Schirnchen

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Wie versprochen der Nachtrag zum Schirnbesuch.
Da ich ja seit einigen Wochen stolzer Besitzer der Museumscard Frankfurts bin - diese bis jetzt aber noch nicht so wirklich ausgenutzt habe - sage ich nicht mehr Nein zu den Austellungen dieser Welt.
Das Bild hier und unten hat im übrigen nichts mit der Kunst an sich zu tun... muss man ja immer anmerken. Diese Schnappschüsse bilden lediglich die Herrentoilette ab. Wo seltsame Zeitgenossen anscheinend nicht damit zurecht kommen ein verbrettertes Pissoir vorzufinden. Wo eben jene Zeitgenossen mit Gewalt das kleine Holzlonstrukt entzwei hobeln.
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Aber das hat alles gar nichts mit der Kunst zu tun und daher snippe ich einfach hier
*snip*
In Rekordzeit aufgrund äußerer Zwänge schwurbelten Su und ich dann erst durch die Räume Wolfgang Bocks. Dort werden Filme mit einer Gesamtlänge von um die 3 Stunden gezeigt. Und ich denke, ich werde dort auch noch einmal zurückkehren.
Auch wenn mir mindestens zwei der Schnippsel eindeutig vom Sound her arg auf die Nerven gingen. Zu laut. Zu blechern. Zu hallig.
Der Hasen und der Boxerfilm sind auch für Besucher mit wenig Zeit zu empfehlen. Und sie sind lustig. Und man darf sich ruhig ein wenig Amusement gönnen, bevor die zweite Austellung mit Werken von Penck in Angriff genommen wird.
Dort ist nämlich Schluss mit lustig. Der Mann schuf zerrissene Kunst. Und in der Geballtheit... also Menge... schlug mir das ein wenig aufs Gemüt. Einfach zu viel.
Mag dem Penkfan eine Freude sein. Aber das bin ich ja nicht.
Es gibt durchaus einige nette Entdeckungen. In diesem Fall hat sich die Museumscard jedenfalls gelohnt.
Denn hätte ich dafür die normale Gebühr entrichtet... wahrscheinlich hätte ich mich ein wenig geärgert.
Alle Infos zu den beiden Ausstellung auf der Schirnwebsite. http://www.schirn-kunsthalle.de/



weekender review

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Nordisk ist nicht mehr das, was es einmal war.
Ist das nicht ein herrlich jammernder Anfang? Zja, nach einem Montag, wie diesem, der die gute Laune nicht in Eimerladungen sondern eher in Hütchendosis ausschank, geht das in Ordnung.
Damals, als wir noch zum Güterbahnhof gingen, nach Fechenheim oder an die Hanauer Landstrasse. Der Nordisk Club Abend war immer ein Garant für eine gute Sause.
Was aber an diesem Samstag auf uns zukam, das war eine ganz seltsame Mischung aus Chartsmucke, Frankfurter Next Topmodels und - man glaubt es kaum - Stripperinnen auf der Bar.
N. ist auch in dem Bild geschockt wie keine Zweite.
Dabei begann der Abend schnuckelig. D mit gelaserten Augen blinzelte mich von der Couch an, Maik und M. kamen mit 0.5 Bier. Was will man mehr?
Und letztlich schieb ich es mal auf unsere Grundstimmung, dass wir trotz der äußeren Umstände so lange blieben. Wir tanzten auf Billie Jean, Kiss und das komplette Justin Timberlake Repertoire. Tranken das ein oder andere Bier (mein Kopf dankte mir dafür... nicht) und freuten uns zumindest ob der ganzen Leute, die wir trafen.
Die N. Posse kam aus Richtung Sinkkasten angeradelt. Denn die dortige Ed Banger / Justice Party war dermassen angesagt, daß die Schlange vor dem Eingang für Sinkkastenverhältnisse überdimensional groß war.
Eines noch. Auto Teile Ungern. Zumindest was das Anrufen betrifft.
Was war denn sonst noch toll am Wochenende? Die Scampis vom Grill, der brät oder brutete oder wie auch immer. Die waren lecker.
Und ich hab's wieder geschafft, Nicl einen Monat und bezüglich seines Ausschlafens ausserdem einige Stunden zu früh zum Geburtstag zu gratulieren.
Na denn.
Da war auch noch die Ausstellung in der Schirn, die ich mit Su besuchte. Auf die komme ich die Tage noch.




Keine Energie

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Dies ist ein "kein" Post. Also nicht kein Post, sondern ein Post, über das was nicht war.
Es war für mich kein Rheinenergie-Stadion. Keine Energie von Herbert.
Ich besaß die VIP-Karte. Ich hätte mit Genehmigung in die Tiefgarage fahren können.
Kein Herbert Grönemeyer. Das bin ich.
Andererseits bin ich kein Verachter solcher Gelegenheiten.
Kein Ende war in Sicht, was das Warten auf die fehlenden Leute betraf. Aber das ist keiner Rede wert.
Hier ein Bild für euch Mediajunkies:
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Das ist kein Flugzeugbauch sondern der Laderaum des Sprinters, den kein anderer fuhr. Übergepäck. Ich zahlte mit Zeit.
Keine Orientierung. Deshalb auch falsch gefahren und keine Chance mehr ein bisschen was von Flugzeugen oder so zu hören.
Aber wie sagte Dan's old man? It's a shitsandwich. And we all have to take a bite.
Keine Klagen also.


stay

Sinfest


mainstream


Tja. Hübsch sowas. Wahrscheinlich werden wir alle in den nächsten Wochen mit unseren jeweiligen Mainstreamquotienten Competition machen.
Wir werden bestimmte Ordner aus von der Scrobblerliste ausschliessen lassen, damit wir unseren Alternativstatus wahren können.
Was sagt uns aber dieser wahrlich luftige Quotient?
Die Datenbasis liefert der Audioscrobbler. Die meisten User dieses Plugins sind aber bei weitem schon vermutlich weniger "mainstream" als der gemeine "mainstream".
Es ist ein wenig so, als würde ich das Beispiel Melt! Festival nehmen. Dort unterscheide ich dann zwischen Hauptbühne und der Big Wheel Stage.
Man unterteilt die Subkultur in klare und dicke Suppe.
Die Red Hot Chili Peppers sind dann sozusagen die Wurst in der Linsensuppe. Feist ist mittlerweile schon der Eierstich und Jamie Lidell kommt gerade so an Karottenstreifen ran.
Mein Quotient ist also vielleicht eine leichte Want Tan. Mit Einlage.
M. dagegen lässt sich allerhöchstens 'ne Gemüsebrühe schmecken.
Bon Appétit


In vienna veritas est


Wien

Die Fotos von letzter Woche sind da. Allerdings - werter Chio - ohne A.


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