SMS 2007


Gut einen Monat später und einen Samstag Spätvor- bzw. Frühnachmittag oder auch einfach Mittag später setze ich mich nun endlich hin und tippe das nieder, was mir überhaupt noch so einfällt.
Grundsätzlich sollte ich eines erwähnen, was sich wie ein roter Faden durch das gesamte Wochenende zieht:
Schlamm.
Wo das Melt! noch mit hochsommerlichen Temparaturen angab, zog sich das Festival an der Bleilochtalsperre in Saalburg kleinlaut hinter Regenwolken zurück.
Im Vorfeld und auch nachträglich wird unserer Truppe von selbsternannten Festivalpolizisten ja gerne unterstellt, dass das Wohnen in einem Ferienhaus nicht der adäquate Lebensstil sei. Tja. Wen kümmert's?
Die Entscheidung statt auf Zeltplatz (leise) im knapp 12 Kilometer entfernten  Bad Lobenstein abzusteigen, entpuppte sich als 1A Wahl.
Klar, Zelte im zentimeterdickem Schlamm versunken und Schuhe, die bis zur Unkenntlichkeit verdreckt waren sind vielleicht mehr Rock'n'Roll, aber zum einen waren wir schlußendlich auf einem Festival für elektronische Musik. Da kann man beide Augen zudrücken.
Ausserdem bot das Ferienhaus Munzert auch noch kuschelige Betten und einen Mini-Jacoozi, den wir aber nicht nutzen. Dafür nutzte ich die Kochgelegenheit und zerstörte ein Nudelsieb. Heisse Platten sind meine Sache nicht...
Einen Nachteil hatte die Entfernung und unsere Fitness. Am ersten Abend kamen wir relativ und am zweiten Abend ziemlich spät erst auf das Gelände, so dass ich am Ende erst die Acts ab 01.00 Uhr richtig mitbekam.
War allerdings insgesamt etwas schade, denn das Wetter war bis auf Sonntag arg durchwachsen.
Die Chemical Brothers verpassten wir daher gewollt. Denn im Nieselregen, gerade angekommen und nüchtern.... das wollte nicht so recht motivieren.
Stattdessen haben andere Zelte und Acts am Ende unsere Aufmerksamkeit bekommen.
Die Highlights waren eindeutig der unbekannte DJ (bez. wissen wir immer noch nicht genau, ob es nun Raresh oder sonstwer  war)  im  Cocoon Zelt, Ellen Alien und Tiefschwarz sowie natürlich mein Held Erobique und immer wieder die Brandenburg Allstars Bühne im Freien.
Diese musste auch am Sonntag als Refugium bis zum Schluss herhalten.
Im Vergleich zu meinem letzten SMS Besuch vor einigen Jahren, war die allgemeine Atmosphäre deutlich entspannter.
Kann vielleicht daran liegen, dass ich Techno und House immer mehr aneinander angleichen und man allgemein weniger zugebrettert wurde. Lag aber definitiv auch an der netten Truppe, die wir waren.

Das zugeschlammte Gelände erwies sich für das übliche "Ich schau noch mal am Zelt XYZ vorbei" als eher hinderlich. Jeder Gang zun den Dixie Klos und jeder Wechsel zu einer anderen Bühne wollte wohl überlegt sein. Während es regnete erübrigte sich erst recht die Frage, ob man nicht mal woanders hin wollte.
Es gab auch so einige Stellen, an denen selbst ein beherzter Sprung mit hohem Risiko verbunden war. Der Schlamm war teilweise derart lehmig und klebrig, dass sich A. nach einem Sprung plötzlich nur noch mit einem Schuh bekleidet an meinem Arm festhielt, während der andere Schuh einen halben Meter hinter uns feststeckte. Dies führte dann zu einer halbbarfüssigen A. und einigen netten verdutzten Gesichtern, denen diese Geschichte in Verbindung mit einer leibhaftigen Demonstration des schlammigen Sockens präsentiert wurde.
Trotz der widrigen Witterung war es dennoch erstaunlich, wie gut die Laune insgesamt war. Hätten wir ähnliches Wetter wie am Melt! gehabt, dann hätte dieses Festival definitiv zu den besten seiner Art gehören können.
Klar, die Acts waren nicht wirklich der Hammer. Für den Kartenpreis von knapp 70 Euro hätte man durchaus etwas mehr erwarten können. Doch wurde man auch so nicht enttäuscht.
Die Dörfer und Städte um das Festival konnten ihre Jahresbestände an Gummistiefeln loswerden - was am Ende in der Sneakerzentrierten Technoszene zu durchaus gleichgeschalteter Mode führte.
Habe ich im Melt!-Bericht noch chronologisch die Tage beschrieben, fällt mir das aufgrund fehlenden Line-Ups heute etwas schwer. Aber da ich mich die Tage lang, bis auf den Erobique-Auftritt sowieso eher habe treiben lassen, macht es auch nicht wirklich Sinn.
Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass ich diesen Bericht schon so lange vor mir herschiebe, dass ich es eigentlich nur aus Pflichtgefühl heraus schreibe und weniger aus richtiger "Hui war das toll, sofort allen mitteilen"-Laune.
Merke: Das nächste Mal muss sofort getippt werden. Dann habe ich auch nicht die ganzen lustigen Momente vergessen. Wie jetzt.
Nicht mal richtig Fotos habe ich gemacht. Aber das ist ja auch immer wieder dasselbe. Je besser die Party, desto weniger Lust hat man zu fotografieren.
Schauen wir uns lieber alle das Erobique Video an :)



schmelz


Der aufmerksame Betrachter wird merken, daß M. auf dem obigen Bild fehlt. Der fuchsmäßige Betrachter schafft dann die Transferleistung, M. als den Fotografen dieses Bildes zu identifizieren.
Bon.
Dann will ich die 5 Tage von Donnerstag bis Montag zusammenfassen, ohne zu arg abzuschweifen.
Wir brachten dieses Jahr ein generalstabsmäßig ausstaffiertes Festvialequipment an den Start. Zelte für jedermann und jederfrau von uns. Gut, die Geschwister V. teilten sich eins, obwohl wir noch eins übrig gehabt hätten. Pavillon, Campingstühle, Gaslaterne, Kocher, Wasser en masse. Das erspart eine Menge späteren Mißmut.
Nachdem wir es natürlich dann doch nicht geschafft hatten pünktlich um 14.00 Uhr loszufahren, bogen wir schlussendlich immerhin noch im Tageslicht in die Gräfenhainicher Parkbucht ein. Dumm, wir konnten nicht wie gehofft direkt mit dem Auto zum Zeltplatz sondern wurden mit Packeseltum angeödet.
Eine Gruppe von Locals hatten auf dem Caravanplatz eine eigene mittelgroße Zeltdissse aufgebaut, die mangels Alternativen wohl schon am Vortag für den ein oder anderen Absturz verantwortlich gewesen sein dürfte.

Freitag

Ich schlingerte noch kurz ins nahegelegene Einkauswunderland um mich mit Handtüchern (!) - ach ja... ein Winnie Puh Handtuch gönnte ich mir schon auf der Hinfahrt.. war das einzige in vernünftiger Größe - einzudecken. Campingstuhl und Skateboard zum Transport wanderten auch in den Einkaufskorb. Das Skateboard im Übrigen war die vielleicht größte Schnapsidee dieses Wochenendes.
Der Freitag also. Erster Festivaltag. Die Sonne war noch nicht wirklich da. Wolken beherrschten den Himmel und Jägermeister Red Bull meinen Getränkeplan.
Wir pilgerten relativ zeitig, sprich: eigentlich ganz zu Beginn zum Gelände und starteten mit Markus Kavka. Man mag es mir verzeihen, wenn ich nicht mehr so ganz auf die Reihe bekomme, wo wir wann genau waren. Highlights des ersten Abends waren auf jeden Fall die Auftritte von Tobias Thomas, Apparat und Ladytron.
Justine Electra hatte bei ihrem Set mit der Leere und generell etwas seltsamen Atmosphäre des Red Bull Music Academy Floors zu tun, der eigentlich ganz nett hätte sein können und vielleicht auch mal irgendwann war, doch gab es wahrscheinlich nicht wenige, die diesen Ort gar nicht erst gefunden haben.
Freitag kann man getrost unter planlosem Rumgeirre zwischen den Bühnen abhaken. Möglicherweise waren es Jeans Team, deren Performance mich ein wenig aus der Bahn geworfen hatte. Danach schaffte ich es lange nicht konstant einen Weg einzuhalten. Jamie T. fand ich noch ganz nett und auch Motorpsycho gefielen mir besser als ich zu der Uhrzeit erwartet hätte. Ein wenig zu bassig vielleicht, aber grundsätzlich finde ich ja, dass die Jungs eine Art von Seele rüberbringen, die man schlecht nicht mögen kann.
Autechre und Tiefschwarz habe ich aus mir unbekannten Gründen nicht mitbekommen... ah doch... weil ich ja bei Motorpsycho war, die zeitgleich mit Autechre spielten und danach hüpften wir kurz zum Zeltplatz um uns kurz zu lockern und B. zu besuchen, der leider schon ein wenig früher ins seinen Schlafsack kroch.
Gegen 3.00 Uhr sind wir dann wieder zurück gelaufen und da Koze definitv zu verspult auflegte genossen wir das knarzende Set von Magda, die uns zusammen mit Goldie die Zeit bis 05.00 Uhr vertrieben. Da wollten wir unbedingt Grrr! unsere freundschaftliche Aufwartung machen, und die wurde auf eine harte Probe gestellt. Dennnn. Es war gähnende Leere. Das riesige Coca Cola Soundwave Zelt, welches von uns so gut wie nie frequentiert wurde war bis auf ein paar versprenkelte Gesichter ziemlich verlassen. Das war für die LYS-Jungs nicht gerade das, was sie sich vorgestellt hatten und dementsprechend war die Laune bemüht. Naja. So hippelten wir dann so um die 6 Uhr zum Zeltplatz um den Samstag einzuläuten.
Goldie hatte ohne Witz mitten in seinem Drum'n'Bass-Set die Hymne schlechthin Smells like teen spirit gespielt und was noch an Menschen vor der Main Stage vorhanden war mobilisierte, was noch an Kraft in ihnen steckte. Sein MC entliess uns danach mit der Frage "Didn't that feel good?" in den Morgen. Jepp...  es fühlte sich gut an. Der erste Melt!-Tag. Aber es war noch nicht wirklich das, was ich erwartet hatte.

Samstag

Man kann den Morgen und Nachmittag getrost mit folgenden Worten zusammenfassen: Abasseln. Lockermachen. Pennen. Pinkeln. Trinken. Pinkeln. Pennen. In den See springen. Schwitzen. Stöhnen. Pinkeln. Trinken. Dösen.
Die Tätigkeiten entsprachen unseren Fähigkeiten.
Alles wurde jedoch anders als die Sonne sich anschickte hinterm Horizont zu versinken. Wir fanden uns schlauer als am ersten Abend, der uns wahrscheinlich auch deshalb so lahmarschig machte, weil wir schon um 24.00 Uhr - also zur Hälfte des Programms - bereits fast 7 Stunden auf dem Gelände waren.
Dieses Mal warteten wir bis knapp neun und das erwies sich im Nachhinein als keine falsche Entscheidung.
Zwar verpassten wir Stereo Total und Werle & Stankowski, dafür begannen wir mit Hot Chip, die ganz nett waren. Ganz nett. Jepp. Mehr auch nicht. Ich war nicht ganz so hingerissen, wie ich gewünscht hätte, aber definitiv ein guter Anfang.
Dann brimmte auch mein Handy und ich bekam einen Anruf von meinem alten Festivalfreund C., den ich schon 2003 und letztes Jahr auf dem Melt! traf. Dieses Mal sogar in Gruppe mit meiner damaligen Schulwegkumpanin J.. Ein sehr netter Zufall. Nach kurzem Austausch über den Vortag erklommen wir die Steinstufen zur Big Wheel Stage und trafen auf den Rest unserer Truppe während im Hintergrund noch die letzten Töne von Le Hammond Infernos Set erklangen. Danach enterten Booka Shade die Bühne und gaben mir das erste Samstaghighlight. Es war das erste Konzert in Deutschland in diesem Jahr und ihre Freude darüber konnte man wirklich spüren.
Dann gab es den ersten Gewissenskonflikt. Trentemoeller oder Michael Mayer?
Ich muss kurz mal erklären, wie die ganze Bühnenhopserei ablief. Einserseits befand man sich sowieso immer höchstens 10 Minuten von der nächsten Bühne entfernt, andererseits war da die Geschichte mit dem Wasser. Trinkwasser. Im Gegensatz zu so ziemlich jedem anderen Festival, das ich bis jetzt besuchen konnte, gibt es auf dem Melt! richtige festinstallierte Toiletten. Und in diesen Toiletten wiederum gibt es richtige Waschbecken mit kaltem Trinkwasser. Dieses konnte man sich dann in seinen 0,4 Becher füllen so oft man den Weg zum Klo auf sich nahm. Und oft war in diesem Fall wirklich häufig.
Bühnenwechsel ergaben sich also hauptsächlich aus der Notwendigkeit, das Wasser aufzufüllen. Wenn man sowieso schon unterwegs war, konnte man auch gleich einen kurzen Blick auf die Bühnen werfen. Dieses Mal also kurz Black Rebel Motorcycle Club angeguckt... ganz kurz... und da Trentemoeller noch aufbaute, stellte ich mich erst zu Michael Mayer. Den hatte mir A. ans Herz gelegt. Und was mir A. ans Herz legt, wo sie sich ja sowieso schon befindet, muss ich mir auf jeden Fall auch ansehen bzw. anhören. Ich wurde regelrecht mitgerissen und hoffte immer wieder auf eine schlechte Platte um endlich zu Trentemoeller zu gehen. Die kam dann auch, doch dummerweise fand ich dann die Anderen nicht. Und was ich zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnte: Trentemoeller und Band wechselten immer langsame Ambientartige Passage mit harten Teilen ab. Nun... und ich war zweimal da.. und geriet beide Male in eine langsame Passage, die mich in dem Moment so anödete, dass ich wieder zu Michael floh.
Das war im Nachhinen vielleicht dumm, denn für die anderen war der Auftritt einer der besten des Melt!. Aber Michael Mayer lieferte auch eines der besten Sets ab. Ich sage mal... Einstand.
Wir waren dann alle wieder vereeint und es gab kein Halten mehr. Digitalism rockte richtig ab. Machte wirklich Dampf unter dem Hintern und wenn ich am Freitag noch etwas schwach auf den Beinen war, wackelte mein Arsch an diesem Abend richtig.
Apropos Arschwackeln. Entgegen meiner Befürchtung erwies sich dann Jan Delay mit seiner Mini-Bigband Disko No. 1 als willkommene Abwechslung zum permanenten Technogebummer. Abgesehen von den Reaggenummern, die - obwohl ich sie gerne höre - mich eher langweilten, funkte die Band mit den genialen Sängerinnen gerade drauf los. Und an der Stimmung änderten auch die nervenden Seitenhiebe seitens Jan Delay auf die Ravekultur nichts. Das Feuerwerk fand ich ganz hübsch und alles machte sich bereit für den heiß erwarteten Deichkind Auftritt. Die hatten beim letzten Melt! so krass abgerockt, dass die halbe Bühne später in Schutt und Asche lag.
Die Erwartungen waren also sehr hoch.
Und sie wurden zumindest von unserer Seite her erfüllt. C. war mittlerweile auch wieder aufgetaucht und in unseren Reihen.
Deichkind stellten alles, was ich vorher gedacht hatte in den Schatten. So eine komplett verquwaste Performance mit Trampolinen, Konfettikanonen, einem Wesen, das entfernt Ähnlichkeit mit dem Schwarzen Ritter aus Monty Phytons Ritter der Kokosnuss aufwies, Gummibooten, Stagediven, der unsäglichen Fraktusgeschichte.... das kann ich nicht mal ansatzweise mit Worten wiedergeben. Da passt leider nur der Killersatz:
Da muss man dabei gewesen sein!
Danach verabschiedeten sich alle bis auf C. von mir und gingen zum Zelt. Zu zweit schlenderten wir noch über das Gelände, lauschten DJ Hell und verbrachten noch eine kleine Weile am Red Bull Sleepless Floor. Auch an diesem Abend verirrten sich dann doch ein paar Jägermeister Red Bull in meinen Hals... trotz meines Vorhabens, dies aufgrund der Erfahrungen von Freitag nicht wieder zu tun.. .naja... Festival halt.
Gegen 9.00 ging C. dann zum Bahnhof und ich in die Knie.
Sonntag
Erwähnte ich schon: Pinkeln, Trinken, Pennen, Dösen, Stöhnen, Pinkeln, in den See springen, Trinken, Pinkeln, Pennen?
Ja?
Aber so war's.... neben Hitze mit Temperaturen in der gleichen Region wie unser ungefährer Altersschnitt war das auch größtenteils das Programm für diesen Nachmittag.
Drei von uns verabschiedeten sich noch mal für den Red Bull Sleepless Floor, aber ich für meinen Teil war ziemlich froh einfach den Sleepfloor zu betanzen. Erst auf der Matte, dann auf der Matte mit Schlafsack und schliesslich dann doch im Zelt mit Schlafsack.
Tja. Das war's. Unser Melt! 2007.
Ein Minivideo und insbesondere bewegte Bilder vom Deichkindauftritt kommen dann auch noch bald.



pettum


pe und Josh Ottum einträchtig beieinander.
Das Konzert war wirklich sehr nett. Nicht nur, weil Josh ein super Typ ist...auch weil die Songs so genial sind, dass sie auch mit einer Miniband aus Schlagzeug und IPod noch rocken.
Zwar muss ich zugeben, dass mir die Versionen am besten gefielen, wo der IPod ausblieb und nur die Gitarre und Joshs Stimme brillierten, doch insgesamt hat man immer noch das schöne Gefühl hier bei dem Start von etwas ganz Großem im Kleinen und Intimen beigewohnt zu haben.
Wer auch immer nächste Woche die Gelegenheit hat, sollte unbedingt ins Bett gehen und sich den Auftritt dort am 12.6. geben.
Und alle, die das nicht können, dürfen sich gerne mit dem Album zufrieden geben. Das ich vielleicht auch mal gelegentlich rezensieren könnte.
Für eine kleine Einstimmung bitte einfach diesem Link hier folgen und das Video ansehen.
Ich bin ja ab morgen erst einmal mit A. in Wien. Jipiie! Mal sehen, wie wir da so trotten werden.
Euch ein schönes Feiertagwochenende


videowoche :: freitag


Aufgrund der unglaublichen Resonanz, die anhand der millionenfach abgegebenen Kommentare zu sehen ist, drück' ich zum Abschluss der Videowoche noch einmal Phonodrive mit What is it? drauf.



videowoche :: donnerstag


Und von Aschaffenburg wieder in die Kapp.
Aereogramme hatte ich auch noch auf der Platte.




videowoche :: mittwoch


Von Frankfurt zurück nach Aschaffenburg. Phonodrive popprocken sich durch ein paar Songs und wahrscheinlich seht ihr hier das ultimativste Rücker-Guitar-Gewedel.

This is for the music.



videowoche :: dienstag


Heute machen wir mit Pale weiter. Die spielten neben Aereogramme auf der Clubtour vom Hurricane/Southside-Festival.
Ich war jetzt nicht wirklich soooo beeindruckt. Aber dieser Song war ganz nett. Und sympathisch waren die Jungs auf jeden Fall.
Naja. Macht euch einfach selbst einen Eindruck.




videowoche :: montag


Wie geil ist das denn? Videowoche bei metagruen?
Eine Woche lang jeden Tag ein Link auf ein neues Video?
Ja, das ist doch der helle Wahnsinn, ist das.
Und alles nur Musik?
Das lässt die Finger schnippen.
Legen wir doch gleich mal los mit Freezeebee aus dem Colos-Saal.
Und morgen geht's gleich weiter... ich kann mich kaum noch halten.



this is real life


Nachdem mich N. letztes Jahr auf den Joan as Policewoman Trichter brachte und es nicht unterließ in höchsten Tönen von dem Nachtlebenauftritt zu schwärmen, war ich zutiefst betrübt darüber selbst nicht dabei gewesen zu sein.
Als dann klar war, dass im Mousonturm ein weiterer Auftritt folgen sollte, fieberte ich dem Tag entgegen.
Leider, leider, leider war ich dann ein klein wenig enttäuscht.
Dabei sang Joan gnadenlos schön. Die Band war sympathisch wie ein Wackener Bauer. Und alle meine Lieblingssongs wurden gespielt.
Doch fand ich zum einen das Setting in der großen Mousonhalle zu groß. Zu kalt. Und die Bestuhlung tat ein Übriges.... ich bewege mich nun mal gerne zur Musik. Und hätte dies auch diesmal getan. Dann war auch die Grundmelancholie der Songs für mich an dem Abend ein wenig fehl am Platz... ganz abgesehen mal von dem bekloppten Mika.
Dennoch habe ich mir das Album unter den Nagel gerissen (die Juteeinkaufstasche war allerliebst... aber mit 20 Euro definitiv zu teuer) und ergatterte damit gleichzeitig eine tolle Widmung.
Und damit ihr nicht leer ausgeht gibt es auch gleich noch zwei Videos.
Zum einen zwei Songs hier.
Und dann zwei weitere Songs hier.


Verdammt!

Ich hab's gewusst. Ich hätte mir die Blumfeldkarte gleich sichern sollen.
Dann hätte ich das heutige Konzert nicht verpasst.
Die Abschiedstour nicht verpasst.
Den Apfelmann nicht verpasst.
Das betrübt mich gerade schon ein wenig.
Ich wünsche aber allen, die schlauer waren und in Kürze zum Mousonturm schippern eine gute Fahrt.
Heiß' die Segel!


Page :  1 2 3 4 5 6 7