baliehn


Berlin. Berlin.
Das war ein schöner Trott, reich an Höhepunkten.
Da war der Samstag abend. Hinweis an alle, die nach Berlin fahren: Seid euch bei der Routenplanung im Klaren darüber, dass manche Strassen mehrfach in Berlin zu finden sind. So auch bei unserer Liebenwalder Strasse. Wir hätten jene in Wedding gebraucht und ich hatte die Route zu jener in Hohenschönhausen gedruckt. Und ja klar, auf der Karte sieht das alles ganz einfach aus...aber wenn man bedenkt, dass wir statt von der A100 locker nach Wedding hätten kurven können aber stattdessen durch die komplette Stadt... die Rückfahrt sah auch anders aus. UMTS-Karte und Laptop sei Dank fuhren wir mit googlemaps.
Das war dann ganz toll. In knusprigen 4 Stunden schon bis Berlin gekommen und dann noch mal 90 Minuten durch die City getuckert. Meine Nerven lagen blank. Muss mal eine kleine Anti-Auto-Stress-Kur machen. Lohnt sich ja wirklich nicht sich selbst und den Beifahrer runterzustressen. Na. Angekommen sind wir ja am Ende doch. Und wenige Stunden später standen wir dann in der Schlange vorm Berghain.
Das Berghain hat ja auch die Panoramabar mitangeschlossen. Von den dortigen Parties hatte ich im Vorfeld viel gehört und muss im Nachhinein nun auch sagen...Lieblingsclub. Tolle Atmosphöre. Feine Gäste. Ganz ganz schöne Musik. Musik, in einer Mischung und Euphorie, die ich in Frankfurt schon lange vermisse. Minimal kann ich mir durchaus geben... aber die richtige Party ensteht dadurch selten. Was die Liveacts und DJs von Samstag auf Sonntag ablieferten war absolut spassig.
Ost + Kjex, Guy Gerber, nd_baumecker, Tama Sumo, Margaret Dygas... Ame habe ich glaube ich nicht mehr mitbekommen.
Wasser in 0,5L Flaschen für 2 Euro 50. Das ist mehr als fair. Ein Aussenareal... und so wie es aussieht, haben wir das letzte Mal den Garten mitbekommen für dieses Jahr. Jipie! Tama Sumo und nd haben dann auch noch im Garten aufgelegt, aber leider war ich zu dem Zeitpunkt schon im Schlummerland...
Wo wir schon bei nd sind. Endlich haben wir uns mal wiedergesehen. War immerhin eine lange Zeit. Ich glaube, das letzte Mal im Unity vor vielen Jahren.
Nachdem wir den Sonntag im Bett ausklingen liessen, stolperte unsere Truppe aus dem von t+c appartments gemietetem Unterschlup noch auf die Kastanienallee und ins Sowohlalsauch um dort gepflegt zu speisen.
Als die anderen den Weg Richtung FFM antraten begaben wir uns zu meiner Omi, die mit ihren paarundachtzig Jahren ziemlich fidel wirkte.
Soviel erst einmal zu Berlin. Der Rest folgt, wenn ich weniger müde bin. Und zur allgemeinen Erheiterung anbei noch ein Video vom Garten... sieht dort etwas mau aus, aber da war's glaube ich schon gegen 18.00 Uhr... und wir nicht mehr da ;)



In vienna veritas est


Wien

Die Fotos von letzter Woche sind da. Allerdings - werter Chio - ohne A.


pour toi

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Pour toi, ma cherie. Je pense á toi. C'est bon!
Au revoir...


Wien, oh Wien


Einige von euch hatten es nicht wirklich mitbekommen, dass wir am Donnerstag ins schöne Wien abhoben. Also... ich hab' jetzt nicht immer zurückgeschrieben oder -rufen bei SMS oder entgangenen Anrufen.
Ich könnte eine lange Geschichte von dem ganzem Erlebten schreiben. Aber ich muß zugeben, dass mein Enthusiasmus diesbezüglich nicht besonders ausgeprägt ist. Denn es war so schön, dass ich bei einem Wiederaufarbeiten der letzten 4 Tage nur sentimental in den Himmel gucken kann.
Selbst die kleinen Ärgereien, die uns vom grossen Himmelskommando serviert wurden, verpufften an guter Laune... und an womöglich ein paar Grad zu warmer Luft.
Es soll ja in Deutschland ähnlich sommerlich gewesen sein. Im Vergleich zu meinem letzten Wienausflug im Spätherbst mit eisigem Wind herrschte dieses Mal eine Hitze, die uns jeden Schritt in der Sonne als kleinen Erfolg feiern ließ.
So endete der Besuch des Naschmarkts auch nicht in Spachtelei von leckeren Speisen sondern in repetitivem Geschnaufe und Gestöhne ob des Schwitzens.
Die Hollerei hat bei uns jetzt erst einmal auf unbestimmte Zeit ihren Sympathiebonus verloren. Denn nachdem wir zweimal durch halb Wien gekurvt sind um unseren 25% Prozent Bonus für Vienna-CardInhaber bei leckeren vegetarischen Speisen einzulösen, verpassten wir das eine Mal den Koch um 5 Minuten und bei der zweiten Dependance die Öffnungszeit gar um einen ganzen Tag. Tja.
Also auch nicht das art of life besucht sondern in der Kantine im MQ leckere mauretanische Linsensuppe und Pita gegessen.
Die Suche nach der Hollerei hatte aber auch ihr Gutes, da wir dadurch mehr zufällig doch noch nach Schloß Schönbrunn kamen, was sich - wie einem auch gerne von jeglicher Seite geraten wird - wirklich lohnt.
Donnerstag ließen wir in der Strandbar Hermann ausklingen. Und obwohl das Zusammenmischen der Cocktails abenteuerlich aussah schmeckten sie ordentlich und der Ort an sich ist wirklich eine nette Angelegenheit. Fächer inklusive. Unten ohne sozusagen.
Unser Hotel verpasste uns den Dämpfer, dass wir das gebuchte Indienzimmer inklusive Himmelbett nicht beziehen konnten und leider ins Mariachizimmer im Mexikoflair ausgelagert wurden. Massives Holzbett vs. Himmelbett.... wir wären trotzdem lieber in Letzterem gelandet. Tja.
Das Landen an sich ist so ne Sache. So landete auch Franz X. Lederle nicht bei Romy Schneider - auch wenn er nicht wenig in sie verliebt war - hinterließ dafür jedoch einige bisher nicht gezeigte Fotos der jungen Dame, die wir uns neben zahlreichem Mobiliar aus den Sissifilmen im Hofmobiliendepot in der Andreasgasse anschauten um danach sehr gut im angrenzenden Restaurant zu schmausen.
frame schenkte uns am Freitag einige Stunden seiner Zeit und wir hauten uns im MQ zunächst bei der Openair-Bar der Kunsthalle und später beim Aussenposten derselben kräftig einen hinter die Binde.
Ein Käsekrainer musste dabei auch noch dran glauben.
Friedensreich Hundertwasser hätte seine wahre Freude an unserer gehabt... und nachdem ich auch einen Fuss in die Secession setzte kann ich also getrost sagen... ich habe dem guten Egon die Ehre erwiesen und kann ohne mich zu schämen mainstreammäßig auch den Friedi mögen.
Und jetzt denkt ihr - hmmm... das ist doch eigentlich schon so etwas wie ein Reisebericht? Und ich sage, es ist trotzdem nur ein kleiner Abriss, und das, was ich von den Tagen noch lange Zeit weiter tief in meinem Herzen trage, ist viel mehr und noch viel schöner als das hier Geschriebene.


der prozess0r

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Ts. Als ich gestern abend erschöpft in Bett plumpste, blieben noch einige Minuten um darüber zu sinnieren, wie schnell sich trotten ändern konnte.
Das sah ja zunächst ganz gut aus mit dem Nesboth, dann weiter zur Indienstory. Und was nun?
Ab und an mal ein kleines Bildchen... nix zu sagen... nix zu berichten?
Liegt einzig und allein daran, dass die freie Zeit diesmal wirklich geringer bemessen ist. Geschichten schreiben sich nicht von selbst und wenn ich allein daran denke, dass das tunneln auch nicht voranschreitet wird mir angst und bange. Oder Angst und Bange?
Ist schon so, dass das Kreative immer dann besonders sprudelt, wenn der Blues vorbeischaut.
Und dieser macht momentan einen großen Bogen um mich :)
Da schaue ich also hoch zum Franzl -- der hätte sicher auch lieber telefoniert als düstere Geschichten geschrieben.



McKommunismus

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Da spare ich mir dir Worte oder? Also bis auf die paar hier icon_eek


prager fruehling

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Es gab noch keinen Moment, tatsächlich etwas zu berichten. Die freien Sekunden und Minuten nutze ich dann doch eher für jemand ganz Besonderen.
Aber ich will euch nicht vergessen. Zum Einstieg und Angewöhnen der Blick aus meinem Hotelzimmer.
Hübsch, nicht?


Fotografia

Ohne großes Gelaber.
Madrid

Barcelona

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Vollkontakt

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Gestern abend habe ich mich des Dinners versagt und ganz im Gegenteil nicht Kontakt sondern Abzug betrieben.
Schonung.
Fool on the hill ist durch und Herr Ruf hat es ordentlich geschaftt, mich nicht damit zu verärgern ,noch mehr liebgewonnene Charaktere über den Jordan hüpfen zu lassen. Ich befürchtete schon das Schlimmste.
Denn ich mag Happy Ends.
Jetzt bin ich aber über mich selbst erstaunt, denn ich hätte nicht erwartet, dass meine Reiselektüre damit schon durch ist.
Mal sehen... vielleicht hole ich mir morgen noch ein Buch.
Ansonsten habe ich mittlerweile tatsächlich so richtig Heimweh. Das Trotten liegt mir nicht im Blut. Erst recht nicht, da wie bereits angeklungen, mein Blut eher in Wallung gerät, wenn mein Telefon vibriert.
Vom ersten Eindruck her, der allein aus dem Flanieren über die Passeig de Gracia und Carrer de Gracia herrührt: Barcelona ist hübscher als Madrid.



muchas gracias

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Muchas gracias Antje und Juanjo!
Nicht allein, dass ich drei Nächte lang auf euren Sofas pennen durfte. Ihr habt es ausserdem nicht verstanden, dass eigentlich der Gast Geschenke machen sollte, aber nein... ihr musstet mir ja noch 'ne Flasche Wein mitgeben. Auch dafür ein Dank.
Und auch wenn es diesen Monat hart für euch mit den ganzen Besuchen war und ist. Ich komme bestimmt mal wieder.
Que te den!


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