unentschlossen
February 1, 2007, 11:45 amFrüher habe ich die Dinger noch wirklich versucht annähernd durchzuspielen. Aber heute stapeln sich die Spiele, die man mittlerweile als kostenlose Dreingaben bei vielerlei Zeitschriften oder massiv günstig auf Softwarepyramiden bekommt auf meiner Platte oder unterm Schreibtisch.
Wann? Wann soll man das denn alles zocken?
World of Warcraft hat mich nicht nur fast 1 1/2 Jahre sozial gedisst, sondern Onlinespiele allgemein haben mein ganzes Spielverhalten verkorkst, da ich in dieser Zeit so gut wie gar keine Singleplayerspiele mehr anschaute.
Meine Aufmerksamkeitsspanne ist zu kurz. Mein Durchhaltevermögen geringer. Die Zeit knapper. Es gab tatsächlich häufig Zeiten, in denen ich Spiele mit weniger als 20h Spieldauer als Abripp betrachtete.
Heute geht's mir eher auf den Keks, dass ich ewig und drei Tage in einem Spiel unterwegs sein muss, bevor ich mal an das Ende komme.
So liegen auch mehrere angespielte und nichtvollendete Titel auf der To-Do-Liste.
Zuviel Angebot.
Ich bin wirklich unentschlossen, wie ich da weitermachen soll.... ganz ohne Zocken werde ich es wahrscheinlich nie halten.
vorbei
August 5, 2006, 8:41 pm
Ich drückte 'Ja"....
dancing
June 29, 2006, 1:14 pmMan kann Blizzard einiges vorwerfen, doch wenn es um Humor in den Spielen geht, dann möchte man den Designern ab und zu gerne auf die Schulter klopfen und "kudos" rufen. (hehe... lest mal Beschreibung 8, wenn ihr dem Link folgt)
In Reminiszenz auch an das DUS Video von Bebe verweise ich einmal auf das
Wobei das Original auch ohne die Zweitverwertung schon ein Augenbrauenlupfen wert ist.
taming the beast
March 3, 2006, 2:21 pm
Die schwarze Katze ist nun endlich mein Begleiter! Yay! Name muss ich noch ausdenken, denn "Dante" ist ja leider schon für meine andere Katze vergeben.
Online Nonsens
February 9, 2006, 10:58 amDas muss aber aufgrund folgender Story warten.
Wieviele von euch lesen Spiegel Online? Wieviele von euch beschäftigen sich mit Onlinerollenspielen?
Ein toller Einstieg. Alte Hasen der Onlinespiele (zu denen ich mich als Mini-Meister-Lampe auch zählen will) werden sich mehr oder minder damit abfinden müssen, dass ihr ehemals in dunklen Jugendzimmern gefröhntes Hobby von der durch Updatewahn angetriebene Netzjournaille und das generelle Medieninteresse ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird.
Bezichtigte man vor Jahren noch die Leserbriefe-Schreiberschaft der Magazine wie GameStar oder PC Games als die Bild-Leser der Computerspieleszene, findet man sich heute ebensolchen Leserbriefen in den zentralen Medienorganen gegenüber.
Die Anzahl der Artikel über Onlinespiele in den bekannten Medien namens Spiegel, Tageszeitungen, BILD und ähnlichen ist zumindest signifikant gestiegen. Ob das Interesse in gleichem Maße stieg vermag ich nicht zu sagen, aber es ist eine andere Situation, wenn alleine 1 Million Accounts von World of Warcraft (kurz WoW) in Deutschland bezahlt werden.... monatlich.
Selbstreden erfahren die geschätzten Leser der Gazetten weniger über das Spiel an sich sondern wie alle Themenfelder verkaufen sich skandalträchtige Meldungen einfach besser.
Neuester Auswuchs der Aufregung in einer Welt, die uns täglich den Kopf schütteln lässt: Blizzard (die Firma hinter WoW) diskriminiert Schwule.
Lassen wir die Meldung einmal sacken.
metagruen ist gayfriendly, also denke ich mir natürlich erst einmal: "WTF!" und beginne mich zu informieren.
Der Spiegel Artikel ist dabei hervorragend informativ und offeriert eine Menge an Links, die es wert sind verfolgt zu werden.
Da ich es auch vermeiden will, noch einmal den ganzen Käse von vorne aufzurollen, spare ich mir das Für und Wider und frage mich lieber, warum in aller Welt nicht ein Tag vergehen kann, ohne dass irgendwo aus Mücken Elefanten gemacht werden.
Ernsthaft... natürlich ist es einleuchtend, dass GLBT (die Bezeichnung kannte ich im übrigen bis vor dieser Geschichte nicht - Gay Lesbian, Bisexual, Transgender) User sich nicht die ganze Zeit in einer Chatumgebung mit pubertierenden homophoben Teenies rumschlagen wollen, die für die Beschreibung ihrer enttäuschten Gefühle aus ihrem geringen Wortschatz nur das Wort "schwul" hervorzaubern können.
"Eh, der schwule Elf campt meine corpse" "Warum hast du nicht gewonnen?" "Mein schwuler Dolch macht nur 40 DPS und hat keinen Proc" "Das ist schwul" - Wer es nicht glaubt.. solche Sätze sind an der Tagesordnung.
Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch ernsthaft, weshalb es überlebenswichtig ist, seine sexuelle Orientierung unbedingt in WoW in die Spielwelt zu transportieren. Genauso verhält es sich mit religiösen Gruppen - dazu auch Penny Arcade. Wie man es auch nimmt, so ganz allgemein täte uns allen doch vielleicht ein bisschen weniger Vehemenz gut.
Wieso eigentlich regen wir uns über alles so maßlos auf. Und dann stürzen sich alle wie ausgehungerte Raben auf das Thema und zerfetzen es in das kleinste Detail.
Das Traurige an dieser ganzen Situation ist eigentlich nur, dass Homophobie im Jahre 2006 immer noch so allgegenwärtig ist und typisch schwule Klischees in einer Art und Weise ausgebeutet werden, dass ich täglich kotzen könnte (Traumschiff Periode 1, Schuh des Manitu, etc..).
Die Bigotterie Blizzards einerseits halbnackte Charaktermodels und Mobs zu propagieren sich aber andererseits von sexuellen Themen zu distanzieren spricht für sich.
Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen: Unsere Sprache ist eines der wichtgsten Mittel zur Kommunikation. Und bei der Kommunikation ohne direkten Kontakt das einzige. Wodurch die Wortwahl zu einer delikaten und nicht zu vernachlässigen Angelegenheit wird. Es ist nicht piensig sondern nur konsequent und korrekt, dass wir alles daran setzen Bezeichnungen dier Verwendung wie "schwul" oder "Tunte" nicht als nebensächlich zu betrachten.
Denn über die Sprache entwickeln wir uns weiter. Und gerade bei der Entwicklung hat die Welt noch ein erhebliches Defizit.
gaminga
February 8, 2006, 5:24 pmDas ist bei DUS einleuchtend.
Bei micke ist der Transfer zu -> Mucke -> Musik nicht sonderlich herausfordernd.
Schwieriger wird es dann natürlich bei metabox. Denn da ist es ähnlich kompliziert zu erklären, wie bei "metagruen" an sich.
Webcomics und difool's Garage sind vom Namen so eindeutig wie nur möglich.
Jedoch mag sich der ein oder andere nicht von vornherein die Verbindung zwischen käptns log und metagruen erklären können. (Das erkläre ich dann morgen.)
Meiner Vorliebe für Zeitverbrennung am Bildschirm schulde ich jedoch eine eigene Kategorie in diesem Blog. Denn ich stelle mittlerweile selber fest, dass es nicht leichter wird einen bestimmten Post wiederzufinden, da ich doch 70 Prozent im käptns log eingliederte.
Bevor jedoch der Kategorienwahn überhand nimmt, lege ich mir selbst auf, hier nicht aus dem Ruder zu laufen und nur bei Gelegenheit eine neue hinzuzufügen.
Seit heute also finden sich Einträge zu Spielen aller Art ob Tabletop, Online oder Konsolen.
Denn in einem anderen Leben bin ich einmal metagruen - Sslik Knight of Creation, der sich munter durch Istaria kämpft um dort seinem Beruf des Schneiders und Webers nachzukommen. Wer mag, dem empfehle ich hiermit das offizielle Order of Reclamation Guild Movie, das ich letztes Jahr zusammenpappte.
Ein anderes Leben vollzieht sich in Azeroth, denn dort versucht sich Pilate als Druide der Allianz entgegen zu werfen.
Die Posts in Gaminga werden sicherlich nicht überhand nehmen. Aber da sich dieses Sujets zu einem nicht geringen Teil auch in meinem Leben niederschlägt, sollte ich mich nicht weiter davor verstecken und es auch zu einem Teil von metagruen werden lassen.

